Warum eine Existenzgründung mehr braucht als Mut und eine gute Idee
Die Idee, sich selbstständig zu machen, entsteht selten von heute auf morgen. Manche Frauen tragen diesen Gedanken schon lange mit sich herum. Andere beginnen erst dann darüber nachzudenken, wenn sie ihren Arbeitsplatz verlieren, nach einer Familienphase beruflich neu starten möchten oder merken, dass ihr bisheriger Job nicht mehr zu ihrem Leben passt.
In meinen Coachings begegnen mir regelmäßig Frauen, die genau an diesem Punkt stehen. Sie haben Fähigkeiten, Erfahrungen und oft sogar erste Ideen. Gleichzeitig tauchen viele Fragen auf: Kann ich von meiner Selbstständigkeit leben? Bin ich überhaupt der Typ für eine Selbstständigkeit? Wie hoch ist das finanzielle Risiko? Und was passiert, wenn es nicht funktioniert?
Die Selbstständigkeit wird häufig mit Freiheit, Flexibilität und Selbstbestimmung verbunden. Gleichzeitig bedeutet sie aber auch Verantwortung, Unsicherheit und die Bereitschaft, Entscheidungen selbst zu treffen. Deshalb lohnt es sich, vor einer Existenzgründung nicht nur auf die Geschäftsidee zu schauen, sondern auch auf die eigene Situation.
Die Antwort auf die vielen offenen Fragen liegt nicht in einem unkalkulierbaren Sprung ins kalte Wasser, sondern in einer strukturierten Vorbereitung. Eine erfolgreiche Existenzgründung basiert auf einer sorgfältigen Vorbereitung, einer klaren Positionierung und der Bereitschaft, in die neue Rolle als Unternehmerin hineinzuwachsen.
Dieser Blogbeitrag zeigt dir den praxisnahen Weg auf, wie aus einer ersten Idee ein stabiles, erfüllendes und wirtschaftlich gesundes Unternehmen entsteht.
Die Motivation hinter der Gründung: Warum ein eigenes Business nicht die einzige Lösung für eine berufliche Veränderung ist
Immer wieder begegnen mir im Coaching Frauen, die intensiv mit dem Gedanken spielen, sich selbstständig zu machen. Manche von ihnen tragen seit Jahren eine konkrete Geschäftsidee mit sich herum. Andere ziehen nach einer betriebsbedingten Kündigung, während einer beruflichen Neuorientierung oder im Rahmen eines beruflichen Wiedereinstiegs – beispielsweise nach einer Elternzeit – erstmals diese Option für sich in Betracht.
Gerade Frauen ab 45 stehen dabei häufig vor einer besonderen Situation. Nach vielen Jahren Berufserfahrung und einem entsprechend gewachsenen Gehalt erleben manche nach einer Kündigung, dass vergleichbare Positionen mit ähnlicher Verantwortung und Vergütung deutlich schwerer zu finden sind. Plötzlich stellt sich nicht nur die Frage nach einem neuen Job, sondern auch nach einem neuen beruflichen Weg. Für viele wird die Existenzgründung deshalb zu einer ernsthaften Option, um ihre Erfahrung, ihre Kompetenzen und ihre Stärken auf eigene Weise einzusetzen. Dass Frauen in der zweiten Lebenshälfte in der Selbstständigkeit zunehmend eine neue berufliche Perspektive sehen, bestätigen auch Untersuchungen des RKW-Kompetenzzentrums. Demnach wird die Gründung für viele Frauen ab 45 zur zweiten Karrierechance.
Nicht jede Frau, die über eine Selbstständigkeit nachdenkt, möchte Unternehmerin werden. Oft steckt dahinter der Wunsch nach einem Berufsleben, das besser zur eigenen Lebenssituation passt.
Im Coaching zeigt sich immer wieder, dass hinter diesem Wunsch häufig dieselben Beweggründe stehen:
- Der Wunsch nach mehr Flexibilität in der täglichen Zeiteinteilung.
- Der Wunsch nach sinnvolleren Aufgaben, die den eigenen Werten entsprechen.
- Der Wunsch nach echter Wertschätzung und Anerkennung für die geleistete Arbeit.
- Der Wunsch nach mehr Selbstbestimmung über den eigenen beruflichen Weg.
- Der Wunsch nach einer verlässlichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Nicht jedes dieser Bedürfnisse erfordert eine Existenzgründung. Manchmal reichen bereits ein Arbeitgeberwechsel oder veränderte Arbeitsbedingungen aus. Deshalb sollte die erste Frage nie lauten: „Wie gründe ich ein Unternehmen?“, sondern: „Warum möchte ich gründen?“
Je ehrlicher du deine Beweggründe kennst, desto leichter fällt dir die richtige Entscheidung für deinen weiteren Berufsweg.
Was erfolgreiche Gründerinnen oft gemeinsam haben
In der Öffentlichkeit hält sich hartnäckig der Mythos, dass der Erfolg in der Selbstständigkeit vor allem von einem hohen Risikobewusstsein oder einem besonders ausgeprägten Unternehmertyp abhängt. In der Beratungspraxis und beim Blick auf aktuelle Untersuchungen zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Eine Studie der HypoVereinsbank zu den Gemeinsamkeiten erfolgreicher Gründerinnen kommt zu dem Ergebnis, dass nicht Risikofreude, sondern Eigenschaften wie Pragmatismus, emotionale Intelligenz, Umsetzungsstärke und die Bereitschaft, aus Erfahrungen zu lernen, den langfristigen Erfolg wesentlich mitprägen.
Auch in meinen Coachings beobachte ich bei Gründerinnen immer wieder ähnliche Eigenschaften.
- Erfolgreiche Gründerinnen haben einen starken Wunsch nach Selbstbestimmung. Sie möchten ihre Ideen verwirklichen, eigenverantwortlich arbeiten und ihren beruflichen Weg selbst gestalten.
- Gründerinnen bereiten ihre Gründung sorgfältig vor. Statt überstürzt zu starten, informieren sie sich, entwickeln ihre Idee weiter und schaffen Schritt für Schritt ein tragfähiges Fundament.
- Sie bauen auf ihre Erfahrung. Berufliches Wissen, fachliche Kompetenz und Lebenserfahrung sind häufig die wichtigste Grundlage für den Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens.
- Gründerinnen suchen den Austausch mit anderen. Netzwerke, Kooperationen und der Kontakt zu anderen Unternehmerinnen helfen dabei, Erfahrungen zu teilen, neue Perspektiven zu gewinnen und nicht jede Herausforderung allein bewältigen zu müssen.
- Sie bleiben beweglich. Gerade in der Anfangszeit läuft selten alles wie geplant. Erfolgreiche Gründerinnen sind bereit, ihre Ideen weiterzuentwickeln, aus Fehlern zu lernen und ihren Weg immer wieder anzupassen.
Es gibt keine perfekte Gründerinnen-Persönlichkeit. Entscheidend ist nicht, wie du startest, sondern ob du bereit bist, gemeinsam mit deinem Business zu wachsen und dich weiterzuentwickeln.
Von der Geschäftsidee zum Geschäftsmodell: Die strategischen Bausteine
Eine gute Geschäftsidee und fachliche Kompetenz sind wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Existenzgründung. Sie allein reichen jedoch nicht aus.
Die entscheidende unternehmerische Aufgabe in der Gründungsphase liegt darin, diese eigenen Stärken in ein funktionierendes und stabiles Geschäftsmodell zu übersetzen. Eine Idee mag auf dem Papier gut klingen, entscheidend wird jedoch, ob daraus ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen entsteht, das am Markt auch wirklich bestehen kann.
Eine weitere wichtige strategische Entscheidung betrifft die Frage, ob du zunächst nebenberuflich oder direkt hauptberuflich gründen möchtest. Welche Form der Existenzgründung sinnvoll ist, hängt unter anderem von deiner persönlichen Lebenssituation, deiner finanziellen Ausgangslage und deinen beruflichen Zielen ab. Beide Wege können erfolgreich sein. Entscheidend ist, dass die gewählte Form zu deiner aktuellen Situation passt.
Zu einem stabilen Geschäftsmodell gehören deshalb immer eine Reihe von strategischen Bausteinen, die weit über das eigentliche Produkt oder die angebotene Dienstleistung hinausgehen:
- Eine klar definierte Zielgruppe: Das präzise Wissen, für welche Menschen das Angebot entwickelt wird, statt zu versuchen, möglichst alle anzusprechen.
- Ein konkreter Nutzen: Das verständliche Versprechen, welches spezifische Problem der Kundschaft gelöst wird und warum das Angebot relevant ist.
- Realistische Preise: Eine Kalkulation, die den eigenen Wert widerspiegelt, alle Kosten deckt und die Existenz dauerhaft sichert.
- Ein solider Finanzplan: Die wirtschaftliche Absicherung für die erste Zeit der Gründung und das zukünftige Wachstum.
- Die Bereitschaft zur Sichtbarkeit: Der aktive Schritt in die Öffentlichkeit, damit potenzielle Kunden überhaupt vom Angebot erfahren.
Wer den Schritt in die Existenzgründung geht, übernimmt automatisch Aufgaben, die zuvor im Angestelltenverhältnis oft andere Abteilungen erledigt haben. Marketing, Kundengewinnung, Organisation, Finanzen und die strategische Planung gehören plötzlich ganz selbstverständlich zum täglichen Ablauf dazu. Genau aus diesem Grund braucht es neben fachlicher Kompetenz auch unternehmerisches Denken und die Bereitschaft, sich in neuen Aufgabenfeldern weiterzuentwickeln und die neue Rolle als Unternehmerin ganz bewusst anzunehmen.
Die häufigsten Stolpersteine auf dem Weg in die Selbstständigkeit
Viele Gründungen scheitern nicht an einer schlechten Idee, sondern daran, dass wichtige Grundlagen fehlen oder unterschätzt werden.
Zu den häufigsten Stolpersteinen gehören:
- Zu lange auf den perfekten Zeitpunkt warten. Angebot, Website oder Konzept werden nie zu 100 Prozent fertig. Wer immer weiter perfektioniert, kommt oft gar nicht erst ins Handeln.
- Eine unklare Positionierung. Wer versucht, alle anzusprechen, wird für niemanden wirklich relevant.
- Zu wenig Wissen über Markt und Zielgruppe. Nur wer die Bedürfnisse seiner Wunschkunden kennt, kann ein passendes Angebot entwickeln.
- Zu wenig Wissen über die formalen und technischen Grundlagen. Buchhaltung, Datenschutz, Versicherungen, rechtliche Vorgaben oder digitale Prozesse werden gerade zu Beginn häufig unterschätzt.
- Eine unrealistische Finanz- und Preisplanung. Viele unterschätzen Kosten oder verkaufen ihre Leistung unter Wert.
- Zu wenig Sichtbarkeit. Selbst das beste Angebot kann nicht gebucht werden, wenn niemand davon erfährt. Dazu gehören heute auch eine professionelle Website, Suchmaschinenoptimierung (SEO) und die Optimierung für KI-gestützte Suchsysteme (GEO), Online-Marketing und eine passende Präsenz in den sozialen Medien.
- Alles allein schaffen zu wollen. Netzwerke, Austausch und Unterstützung sparen Zeit, vermeiden Fehler und helfen, schneller voranzukommen.
- Selbstzweifel und Perfektionismus. Nicht selten bremsen innere Zweifel stärker als die eigentlichen fachlichen oder organisatorischen Herausforderungen.
Deine persönliche Checkliste vor dem Start in die Selbstständigkeit
Eine erfolgreiche Existenzgründung beginnt nicht mit der Gewerbeanmeldung oder dem Businessplan. Sie beginnt mit den richtigen Fragen. Genau diese Fragen findest du in unserer kostenlosen Checkliste. Sie ist Fragebogen und Leitfaden zugleich und unterstützt dich dabei, deine Geschäftsidee Schritt für Schritt zu prüfen, Lücken zu erkennen und deine Selbstständigkeit gut vorbereitet aufzubauen.
Neben den bereits genannten Fragen hilft dir die Checkliste dabei, weitere wichtige Fragen für deine Existenzgründung zu beantworten. Dazu gehören unter anderem:
- Bin ich bereit, die Rolle der Unternehmerin anzunehmen? Kann ich Entscheidungen treffen und Verantwortung für mein Business übernehmen?
- Ist mein finanzielles Fundament ausreichend? Welche Investitionen kommen auf mich zu und wie sichere ich meinen Lebensunterhalt in der Startphase?
- Welche Fördermöglichkeiten kann ich nutzen? Habe ich beispielsweise Anspruch auf einen Gründungszuschuss oder andere Unterstützungsangebote?
- Wie werde ich sichtbar? Welche Maßnahmen helfen mir dabei, Vertrauen aufzubauen und die richtigen Kunden zu erreichen?
- Wer begleitet mich auf diesem Weg? Welche Netzwerke, Experten oder Unterstützer können mir helfen, typische Fehler zu vermeiden und schneller voranzukommen?
Du startest nicht bei null: Dein Fundament steht bereits
Ein großer Irrtum, der in den Köpfen vieler angehender Unternehmerinnen herumschwirrt, ist das Gefühl, in der Selbstständigkeit noch einmal ganz von vorn anfangen zu müssen. Doch die Realität sieht anders aus: Die meisten Gründerinnen starten keineswegs bei null.
Du bringst deine gesamte bisherige Lebens- und Berufserfahrung mit. Jahre oder Jahrzehnte im Angestelltenverhältnis, fundiertes Fachwissen, gelöste Krisen, deine Ausbildung und auch ein bereits existierendes Netzwerk an Kontakten verschwinden ja nicht durch die Gewerbeanmeldung.
Der Schritt in die Existenzgründung bedeutet nicht, dass du dich neu erfinden musst, es bedeutet lediglich, dass du deiner bestehenden Expertise einen neuen, eigenen Rahmen gibst.
Du bist keine Anfängerin; das Fundament steht bereits. Es geht jetzt „nur“ noch darum, dieses Fundament unternehmerisch zu nutzen.
Finanzielle Förderung und Gründungscoaching für deine Existenzgründung
Der Schritt in die Selbstständigkeit ist immer auch mit finanziellen Fragen verbunden. Viele wissen jedoch nicht, dass eine Existenzgründung unter bestimmten Voraussetzungen staatlich gefördert werden kann. Wenn du aus dem Bezug von Arbeitslosengeld I (ALG I) gründest, kannst du unter bestimmten Voraussetzungen einen Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit beantragen.
Darüber hinaus kann die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter unter bestimmten Voraussetzungen auch ein AVGS-Gründungscoaching fördern. Ein solches Coaching unterstützt dich dabei, deine Geschäftsidee weiterzuentwickeln, einen Businessplan zu erstellen, die Tragfähigkeit deiner Gründung nachzuweisen und dich strukturiert auf den Weg in die Selbstständigkeit vorzubereiten.
Für den Gründungszuschuss sind insbesondere zwei Voraussetzungen wichtig:
- Ausreichender Restanspruch auf Arbeitslosengeld I: Zum Zeitpunkt der Gründung müssen in der Regel noch mindestens 150 Tage Anspruch auf Arbeitslosengeld I bestehen. Deshalb lohnt es sich, die Gründung frühzeitig zu planen.
- Eine tragfähige Geschäftsidee: Die Agentur für Arbeit prüft, ob dein Gründungsvorhaben wirtschaftlich realistisch ist. Dafür wird in der Regel eine Tragfähigkeitsbescheinigung benötigt. Diese wird von einer fachkundigen Stelle, beispielsweise der Industrie- und Handelskammer (IHK), der Handwerkskammer oder einem zugelassenen Gründungsberater, auf Grundlage deines Businessplans erstellt.
Ausführliche Informationen zum Gründungszuschuss, zu den Fördervoraussetzungen und zu geförderten Gründungscoachings findest du direkt auf der Website der Agentur für Arbeit.
Mein Impuls für dich
Warte nicht darauf, dass alles perfekt ist. Viele Gründerinnen verbringen Monate damit, ihr Angebot zu überarbeiten, bevor sie überhaupt mit potenziellen Kunden darüber sprechen.
Mein Rat: Geh frühzeitig mit deiner Idee nach draußen. Sprich mit Menschen aus deiner Zielgruppe, hole dir ehrliches Feedback und teste dein Angebot in einem kleinen Rahmen. So erkennst du schneller, was bereits gut funktioniert und an welchen Stellen du noch nachschärfen kannst.
Denn am Ende entsteht ein erfolgreiches Unternehmen nicht durch Perfektion, sondern dadurch, dass du den ersten Schritt gehst und bereit bist, unterwegs zu lernen.
Fazit: Die Existenzgründung als Reise zu deiner eigenen Identität
Der Schritt in die Selbstständigkeit ist weit mehr als das Ausfüllen von Formularen oder das Erstellen einer Website. Es ist eine fortlaufende Entwicklung deiner eigenen Persönlichkeit.
Auf diesem Weg wächst du ganz natürlich in eine neue Rolle hinein: weg von der Angestellten, hin zur Unternehmerin und Chefin deines eigenen Business.
Mit der richtigen Kombination aus einer klaren inneren Haltung, einer sorgfältigen strategischen Vorbereitung und dem Mut zur Sichtbarkeit legst du das stabile Fundament für deinen unternehmerischen Erfolg.
Zum Schluss ein Zitat:
„Der perfekte Moment, um dein eigenes Business zu starten, kommt nicht von allein. Du erschaffst ihn in dem Moment, in dem du dich einfach traust, den ersten Schritt zu gehen.“
Andrea Ruisinger – Coach für Karriere, berufliche Neuorientierung, Wiedereinstieg & Existenzgründung, Gründerin der Andrea Ruisinger Akademie
Checkliste & Leitfaden für eine erfolgreiche Existenzgründung – kurz zusammengefasst
Dieser Artikel zeigt dir, warum eine erfolgreiche Existenzgründung weit mehr braucht als eine gute Geschäftsidee und welche Schritte dir helfen, dein eigenes Business auf ein stabiles Fundament zu stellen.
- Warum die Motivation für deine Gründung die Grundlage jeder erfolgreichen Selbstständigkeit ist
- Welche Eigenschaften erfolgreiche Gründerinnen häufig gemeinsam haben
- Warum ein funktionierendes Geschäftsmodell wichtiger ist als die Idee allein
- Welche strategischen Entscheidungen, beispielsweise nebenberuflich oder hauptberuflich zu gründen, frühzeitig geklärt werden sollten
- Welche Stolpersteine viele Gründerinnen unterschätzen und wie du sie vermeiden kannst
- Warum eine gute Vorbereitung Zeit, Geld und unnötige Umwege spart
- Wie dich eine kostenlose Checkliste dabei unterstützt, deine Gründung strukturiert zu planen
- Welche staatlichen Fördermöglichkeiten, wie Gründungszuschuss oder AVGS-Gründungscoaching, dich beim Start unterstützen können
- Warum du bei einer Existenzgründung nicht bei null beginnst, sondern auf deine bisherigen Erfahrungen und Stärken aufbauen kannst
Existenzgründung
Dein Leitfaden für den Start in die Selbstständigkeit – mit NotebookLM
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Unterstützung durch die Andrea Ruisinger Akademie
Eine Existenzgründung ist weit mehr als die Entwicklung einer guten Geschäftsidee. Sie bedeutet, Entscheidungen zu treffen, Chancen realistisch einzuschätzen und Schritt für Schritt ein stabiles Unternehmen aufzubauen. Genau dabei begleiten wir dich.
Im Coaching der Andrea Ruisinger Akademie geht es im gemeinsamen Austausch auf Augenhöhe darum, deine Geschäftsidee weiterzuentwickeln und herauszufinden, was wirklich zu dir, deinen Stärken und deiner aktuellen Lebenssituation passt. Gemeinsam entwickeln wir dein Geschäftsmodell, schärfen deine Zielgruppe, gestalten ein stimmiges Angebot und schaffen die Grundlage für einen fundierten Businessplan. Dabei betrachten wir auch ganz praktische Fragen, zum Beispiel ob eine nebenberufliche oder hauptberufliche Existenzgründung für dich der richtige Weg ist und welche Fördermöglichkeiten du nutzen kannst. So entsteht Schritt für Schritt ein solides Fundament für deine Selbstständigkeit, mit Struktur, Klarheit und einem tiefen Verständnis für die Situation von Frauen, die beruflich neue Wege gehen möchten.
Im Blog der Andrea Ruisinger Akademie findest du weitere Beiträge rund um berufliche Neuorientierung, Karriere, Wiedereinstieg und persönliche Entwicklung. Ergänzend stehen dir praktische Checklisten und Leitfäden zu den Themen berufliche Neuorientierung und digitale Zukunftskompetenzen zur Verfügung, mit vielen Impulsen für deinen beruflichen Weg.
Die Andrea Ruisinger Akademie ist zertifizierter Partner der Agentur für Arbeit und als zugelassener Träger nach dem Recht der Arbeitsförderung anerkannt.
Im Rahmen eines AVGS Coachings können deine berufliche Neuorientierung, dein Wiedereinstieg in den Job, eine Existenzgründung oder ein Bewerbungscoaching unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 100 % durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter gefördert werden.
Der Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) kann direkt bei uns eingelöst werden.
FAQ – Die wichtigsten Fragen rund um den Start in die Selbstständigkeit
Der erste Schritt in die Selbstständigkeit ist nicht die Gewerbeanmeldung, sondern eine sorgfältige Vorbereitung. Bevor du gründest, solltest du deine Motivation, deine Zielgruppe und den konkreten Nutzen deines Angebots klar definieren. Ebenso wichtig sind eine realistische Finanzplanung und ein wirtschaftlich solides Geschäftsmodell. Im Gründungscoaching der Andrea Ruisinger Akademie zeigt sich immer wieder: Wer sich ausreichend Zeit für das Fundament nimmt, vermeidet viele typische Fehler und startet deutlich sicherer.
Ja, für viele Frauen ist die nebenberufliche Existenzgründung ein sinnvoller Weg. Sie bietet die Möglichkeit, eine Geschäftsidee mit überschaubarem finanziellen Risiko zu testen. Ob eine nebenberufliche oder hauptberufliche Gründung besser zu dir passt, hängt von deiner persönlichen Lebenssituation und deinen Zielen ab. Die Andrea Ruisinger Akademie berät dich individuell bei der Entscheidung für das passende Modell.
Möchtest du einen Gründungszuschuss beantragen oder einen Bankkredit aufnehmen, ist ein Businessplan in der Regel Voraussetzung. Unabhängig davon hilft er dir dabei, deine Geschäftsidee, Strategie und Finanzierung strukturiert zu planen. Er bildet nach Erfahrung der Andrea Ruisinger Akademie die unverzichtbare Grundlage für eine wirtschaftlich erfolgreiche Gründung.
Bei einer Gründung aus dem Bezug von Arbeitslosengeld I kann unter bestimmten Voraussetzungen ein Gründungszuschuss beantragt werden. Darüber hinaus kann ein AVGS-Gründungscoaching bei einem AZAV-zertifizierten Bildungsträger wie der Andrea Ruisinger Akademie zu 100 % durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter gefördert werden.
Besonders wichtig ist, dass zum Zeitpunkt der Gründung in der Regel noch mindestens 150 Tage Restanspruch auf Arbeitslosengeld I bestehen. Zudem muss die Tragfähigkeit durch eine fachkundige Stelle bestätigt werden. Die Andrea Ruisinger Akademie unterstützt dich bei der Vorbereitung der notwendigen Unterlagen für diesen Antrag.
Nein. Viele erfolgreiche Gründerinnen starten erst mit über 40 oder 50 Jahren. Berufserfahrung, Fachwissen und persönliche Netzwerke sind oft ein großer Vorteil. Die Andrea Ruisinger Akademie begleitet gezielt Frauen in der zweiten Lebenshälfte dabei, ihr eigenes Business nachhaltig und erfolgreich aufzubauen.
Zu den häufigsten Fehlern gehören eine unklare Positionierung, mangelnde Sichtbarkeit sowie eine unrealistische Preisgestaltung. Die Andrea Ruisinger Akademie empfiehlt eine strukturierte Vorbereitung, um diese Stolpersteine frühzeitig zu erkennen und gezielt zu vermeiden.
Ja. Viele Dienstleistungsunternehmen können mit geringem Startkapital gegründet werden. Dennoch musst du genau kalkulieren, wie du deinen Lebensunterhalt in der Anfangsphase finanzierst. Eine realistische Finanzplanung gehört für die Andrea Ruisinger Akademie zu den wichtigsten Bausteinen einer soliden Existenzgründung.
Die Andrea Ruisinger Akademie begleitet Frauen Schritt für Schritt auf dem Weg in die Selbstständigkeit – von der ersten Geschäftsidee über das Geschäftsmodell bis hin zum Businessplan und den Vorbereitungen für einen erfolgreichen Start. Das Gründungscoaching findet online, deutschlandweit und zeitlich flexibel statt. So kannst du die Begleitung unabhängig von deinem Wohnort – ob in München, Hamburg, Berlin oder einer kleineren Stadt – bequem in deinen Alltag integrieren. Als AZAV-zertifizierter Bildungsträger können AVGS-Gründungscoachings unter bestimmten Voraussetzungen zu 100 % gefördert werden.